SkyBridge wiegt Bitcoin-Reserven mit C02-Zertifikaten auf

Aerosole sind ein beliebtes Mittel zur Aufbewahrung und Übertragung von Werten, da sie einfach herzustellen und billig sind und zur Übermittlung von Nachrichten über kurze Entfernungen verwendet werden können. Ein häufiges Problem bei Aerosolen ist jedoch, dass sie eine poröse Struktur benötigen, um sie zu halten.

Bitcoin ist eine digitale Kryptowährung, die 2009 von einem geheimnisvollen Programmierer mit dem Decknamen Satoshi Nakamoto geschaffen wurde und sich seitdem zur erfolgreichsten digitalen Währung der Welt entwickelt hat, mit einem Marktkapital von rund 80 Milliarden Dollar. Während Bitcoin die beliebteste Kryptowährung ist, wird die Blockchain-Technologie, die ihr zugrunde liegt, auf vielfältige Weise genutzt.

Der Hype um Kryptowährungen ist immens, doch vielen ist nicht bewusst, dass die bloße Verwendung von Bitcoin kein wirklicher Schutz gegen Konflikte um C02-Reserven ist, zumal die konventionellen Verbrennungsmotoren für die CO2-Effizienz aufgrund des Einsatzes von Treibstoff auch Kryptowährungen benötigen.. Read more about who runs bitcoin and let us know what you think.

Die einen sehen darin ein wirksames Instrument im Kampf gegen den Klimawandel, die anderen bezeichnen es als Greenwashing: CO2-Zertifikate. Jetzt hat der Emissionshandel auch den Bitcoin-Bereich erreicht.

Die Investmentgesellschaft SkyBridge ist eine Partnerschaft mit dem Emissionshandelsunternehmen Moss Earth eingegangen. Der Betreiber mehrerer Bitcoin-bezogener Fonds hat Token erworben, die 38.346 Tonnen gerettetes CO₂ repräsentieren.

Laut einer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung plant SkyBridge, den CO2-Fußabdruck seiner Aktien in Bitcoins auszugleichen. Beim Kauf zieht der Fondsmanager die Token sofort vom Markt zurück. Gleichzeitig werden die Einnahmen von Moss Earth aus der Verteilung dieser Token zur Finanzierung verschiedener Projekte zur Bekämpfung der Abholzung der tropischen Wälder verwendet. Durch den Kauf eines symbolischen Emissionszertifikats tragen Unternehmen theoretisch zur Vermeidung von CO₂-Emissionen bei.

Der betreffende MCO₂-Token existiert seit 2020. Sie ist an mehreren Bitcoin-Börsen gelistet. Moss Earth behauptet, insgesamt 15 Millionen Dollar an Amazon geschickt zu haben. Es soll die Fällung von 800 Millionen Bäumen verhindert haben. So werden die geförderten Projekte beispielsweise von der unabhängigen Evaluierungsorganisation Verra überwacht.

Nach einer Untersuchung fand die Zeitung The Guardian jedoch heraus, dass ein großer Teil der Verra-zertifizierten Projekte tatsächlich weniger CO₂ einspart, als sie behaupten. Außerdem ist es methodisch äußerst schwierig, den genauen Wert von Emissionen zu berechnen, die erst in der Zukunft verteilt werden. Verra kritisierte die Recherchen des Guardian, versprach aber gleichzeitig, seine eigenen Standards ständig an die Ergebnisse anzupassen.

Gründer von SkyBridge: Die BTC wird bis 2030 klimaneutral sein.

Trotz dieser Bedenken sieht Anthony Scaramucci, Gründer von SkyBridge, Zertifikate als willkommene Zwischenlösung für den Bitcoin-Bereich. Scaramucci, der sich auch als kurzzeitiger Kommunikationsdirektor von Donald Trump einen Namen gemacht hat, sagte:

Wir glauben, dass das Bitcoin-Mining bis zum Ende des Jahrzehnts vollständig erneuerbar sein wird. Gleichzeitig ist der Kohlenstoffausgleich ein effektiver Weg, das Bitcoin-Netzwerk grüner zu machen und seine Nutzung durch umweltbewusste Investoren zu erleichtern.

SkyBridge ist nicht das einzige Kryptowährungsunternehmen, das seinen ökologischen Fußabdruck verringern möchte. In den letzten Monaten haben auch die Bitcoin-Börsen FTX, Gemini und BitMEX das CO₂-Zertifikat erhalten.

Bitcoin in der Klimadebatte

Die Tatsache, dass Kryptowährungsunternehmen jetzt verzweifelte Anstrengungen unternehmen, um ihre CO₂-Bilanz zu verbessern, ist kein Zufall. Seit Elon Musk im Mai in einem Tweet Bitcoin zum Klimakiller erklärt hat, ist die Debatte ausgebrochen. Aufgrund der schlechten Umweltbedingungen beim Mining von Kryptowährungen hat Musk die Annahme von BTC-Zahlungen durch Tesla ausgesetzt, was zu einem Rückgang des Aktienkurses führte. Auch das Verbot des Bergbaus in China wird, zumindest vordergründig, mit Umweltgründen begründet.

Als Reaktion auf die Aktionen von Musk und seinem Unternehmen gründete Michael Saylor, CEO von MicroStrategy, den Bitcoin Mining Council. Kurz darauf veröffentlichte ein Lobbyistenverband eine Studie, die die positiven Auswirkungen des Bergbaus auf das Klima bestätigte. Diese Studien weisen jedoch methodische Mängel auf und sind daher bestenfalls mit Vorsicht zu genießen. BTC-ECHO hat dieses Thema auch in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Cryptocompass erörtert.

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